08.02.2010  12:15 Uhr

Nutzfahrzeuge
MAN erwartet ein schwieriges Jahr 2010

Mittelfranken. Der Nutzfahrzeughersteller MAN rechnet im Jahr 2010 mit keiner deutlichen Erholung. Wie Konzernchef Georg Pachta-Reyhofen gegenüber der Süddeutschen Zeitung erklärte, erwarte er für das laufende Jahr noch das niedrige Niveau des Vorjahres.

Allerdings sei der Auftragseingang in den vergangenen Monaten besser gewesen als im Vorjahreszeitraum. „Ich gehe von einer Erholung in der zweiten Jahreshälfte aus“, so Pachta-Reyhofen. Auch im Jahr 2010 werde MAN Kurzarbeit fahren müssen. Betriebsbedingte Kündigungen seien aber nicht geplant. Pachta-Reyhofen deutete an, dass Abschreibungen auf die 17-Prozent-Beteiligung am schwedischen Konkurrenten Scania das Ergebnis des Nutzfahrzeugbauers belastet hätten.

Eine Zerschlagung von MAN lehnte der Konzernchef weiterhin ab. „Warum sollte man über die Zerlegung eines erfolgreichen MAN-Konzerns nachdenken? Transport, Energie und Umwelttechnologie – das sind genau die Märkte der Zukunft. Daran zweifelt niemand“, sagte Pachta-Reyhofen. Spekulationen, dass Großaktionär VW MAN mit Scania fusionieren könnte halten sich nun schon seit längerem. VW hält 30 Prozent an MAN und über 70 Prozent an Scania.


 

(Redaktion)

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Fotokennzeichnung:
Bild Nr. 1 © MAN SE Bilddatenbank

 


 

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