08.02.2010  12:30 Uhr

Festival
„Rock im Park“ weiterhin in Nürnberg

Mittelfranken. Die Auseinandersetzung zwischen Anwohnern und der Stadt Nürnberg wegen des Lärms rund um das traditionelle Festival „Rock im Park“ ist endgültig beendet. Die Stadt Nürnberg ist in ihrer Haltung vom. Bayerischen Verwaltungsgericht bestätigt worden. Damit ist „Rock im Park“ in Nürnberg auch weiterhin gesichert.

Der Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly zeigte sich erfreut über den Ausgang des Rechtsstreits. „Die Entscheidung der Stadt Nürnberg für das Festival hat gerichtlich Stand gehalten und ist rechtmäßig. Damit hat das Gericht auch bestätigt, dass die Stadt Nürnberg in ihrer Abwägung zwischen den Interessen der Bürgerschaft und den Interessen der Stadt zur Durchführung der beliebten und publikumsträchtigen Veranstaltung rund um den Dutzendteich richtig liegt“, so Maly.

Drei Anwohner hatten bereits vor dem Festival im vergangenen Jahr wegen angeblicher Überschreitung der Lärm-Grenzwerte in einem Eilantrag „Rock im Park“ verbieten lassen wollen. Das Verwaltungsgericht Ansbach gab diesem Ansinnen jedoch nicht statt. Eine anschließende Beschwerde gegen diese Entscheidung wies der Bayerische Verwaltungsgerichtshof zurück. Über die Klage in der Hauptsache entschied schließlich das Verwaltungsgericht im November 2009 und gab der Stadt Nürnberg Recht. „Rock im Park“ sei im juristischen Sinn ein seltenes Ereignis. Dabei sei eine Überschreitung des sonst maximal zulässigen Lärmpegels von 70 Dezibel erlaubt. Außerdem verfüge die Stadt Nürnberg über ein überzeugendes Lärmschutzkonzept.

Diesen Richterspruch akzeptierten die Kläger erneut nicht und gingen in die letzte Instanz beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof. Nun haben sie diese Berufung jedoch zurückgezogen. Damit hat die Stadt endgültig in diesem Rechtsstreit gesiegt. „Rock im Park“ wird stets nur unter einer Reihe von Auflagen genehmigt. Dazu gehören auch festgesetzte Lärm-Grenzwerte. Im vergangenen Jahr waren sie, mit einer Ausnahme, sogar unterschritten worden. Nach Einschätzung der Stadt müht sich der Veranstalter ArgO, allen Auflagen nachzukommen. „Die Stadt Nürnberg wird weiter darauf achten, dass die Interessen der Fans und der Anwohner bei „Rock im Park“ angemessen ausgeglichen werden“, so Maly.


 

(Redaktion)

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