Arcandor
Ex-Arcandor-Mitarbeiter wollen gegen Kündigung klagen
Mittelfranken. Der ehemaligen Arcandor-Tochter Quelle droht weiteres Ungemach. Bei den Kündigungen für 3.100 Beschäftigte der Primodo-Versandhandelssparte ist den Verantwortlichen offenbar ein Formfehler unterlaufen. Erste Mitarbeiter streben nun Kündigungsschutzklagen an.
Offenbar findet sich auf dem Kündigungsschreiben ein Passus, wonach der Betriebsrat über das Vorgehen informiert wurde. Das dazugehörige Formblatt fehlt jedoch. Unter Juristen ist jedochumstritten, ob dies ausreicht, die Kündigungen gegenüber Quelle und Arcandor anzufechten. Enttäuschte Mitarbeiter, die über das Vorgehen des Konzerns, seiner Führung und der Insolvenzverwaltung enttäuscht sind, wollen nun dennoch versuche, über eine Kündigungsschutzklage den Weg zurück ins Unternehmen zu finden.
Darüber hinaus gibt es weitere Kritik am Verhalten des Betriebsrates. Bereits 2004 wurde ein erster Sanierungsvertrag aufgelegt, bei dem die Mitarbeiter auf Geld zugunsten einer Gesundung des Unternehmens verzichtet hatten. Eine Rückzahlung sollte allerdings in Abstimmung mit den Arbeitnehmervertretern erst im Jahre 2010 erfolgen. Diese Summen können durch die Insolvenz nun nicht in die Forderungsmasse einfließen, die in diesen Tagen von der Insolvenzverwaltung für jeden einzelnen Mitarbeiter erstellt wird.
(Redaktion)
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Kündigung
Was in diesem Unternehmen abläuft ist eine einzige Sauerei. Sozialauswahl ist ein Witz. Gekündigt wurden vorzugsweise langjährige Mitarbeiter über 50 Jahre. Gerade ausgelernte oder kürzlich neu eingestellte jüngere Mitarbeiter dürfen dagegen bleiben. Der Betriebsrat fühlt sich für die Betroffenen schon lange nicht mehr zuständig und schlägt im übrigen nur die Trommel der Unternehmensführung. Bei Trennungsgesprächen und danach war tauchten die Betriebsräte ab. Betriebsrat mußte bei Anrufung zunächst nachdrücklich erinnert werde, wessen Interessenvertreter er eigentlich ist! Es halten sich zudem hartnäckig Gerüchte, daß auch Ehepartner von Betriebsräten geschont wurden.
Alles eine ganz groß Schxxxxe. Aber das Unternhemen ist schon seit langem innerlich verfault und deshalb ist es jetzt auch Pleite gegangen.
Arme Mitarbeiter, armer Investor, arme Kunden - arme soziale Marktwirtschaft!
Drecksbude - seit Jahren Misswirtschaft und innerlich verfault. Insolvenz ist der gerechte Lohn! Sozialauswahl ist ein Witz - gekündigt wurden vorzugweise langjährige Mitarbeiter über 50 Jahre. Jetzt hat sich das Unternehmen vollständig als asozial geautet. arme Mitarbeiter, armer Investor, arme Kunden, armes Deutschland!
Zwar ehemaliger MA, trotzdem betroffen darüber, was bei Arcandor u. damit Quelle passiert ist und passiert.Als Grete Schickedanz starb, war allen schon klar, sozial geht´s nimmer zu bei der Quelle und Heuschrecken gibts schon viele Jahre im Innern. und zu viele Leute, die meinten, Ahnung zu haben haben das Ruder in die Hand bekommen und alles noch schlimmer gemacht. Einen funktionierenden Betriebsrat (im Sinne der Belegschaft) habe ich mir auch ganz anders vorgestellt.
Ach ja der Betriebsrat oder die Gewerkschaft. Was ist das? Das sind doch auch nur Leute die sich, wenn alles gelaufen und vorbei ist, hinstellen und sagen: Seid froh daß es so gekommen ist - hätte schlimmer ausgehen können.
Alles Betriebsräte/gewerkschaften sind doch geschmiert und im Endeffekt die Gewinner. Beiträge kassiert und eine Prämie die nicht nachweisbar ist auch noch dazu.
Die MA bei Karstadt werden auch nur von beiden Seiten an der Nase langgeführt - und ich hoffe daß es hier auch endlich vorbei ist mit diesen Verbrechen und ich mir IN RUHE einen neuen Job suchen kann.
Ein bekannter Mediziner hat einmal gesagt: "Das Leben währet 80 Jahr und wenn es ein paar mehr sind, bei guter Gesundheit, dann ist es wunderbar." Unsere Quelle hat dieses Alter erreicht und ist schon seit Jahren totkrank. Findet sich denn wirklich Niemand, welcher der faulenden und dementen alten Dame endlich Sterbehilfe leistet? Wenn wir uns später erinnern, möchten wir an die guten Jahre denken und nicht an dieses unwürdige Siechtum. Aber es scheint Hoffnung am Horizont - kaum ist der Entlassungszug durchgebraust, finden sich doch schon wieder noble Herren, die auch noch den letzten Cash zum Fenster rauswerfen.
Anmerkung zu "noch Karstadt":
"Ach ja der Betriebsrat oder die Gewerkschaft. Was ist das? Das sind doch auch nur Leute die sich, wenn alles gelaufen und vorbei ist, hinstellen und sagen: Seid froh daß es so gekommen ist - hätte schlimmer ausgehen können.
Alles Betriebsräte/gewerkschaften sind doch geschmiert und im Endeffekt die Gewinner. "
Sorry, aber ich empfinde es als unfair hier alle über ein Kamm zu scheren nur weil bei Quelle dieser Eindruck entsteht oder vieleicht sogar berechtigt ist heißt das lange noch nicht, daß alle Betriebsräte bzw. Gerwerkschaftler so agieren. Ich vermute, DU bist noch nicht einmal in der Gewerkschaft und weißt höchst wahrscheinlich auch nicht wieviel Freizeit diese Leute investieren nur damit solche Dummbatzen und Ewigrumnörgeler wie DU davon profitieren! Wo wären wir denn heute ohne Gewerkschaften und Betriebsräte, schon mal darüber nachgedacht?
Letztendlich kann der Betriebsrat wie auch die Gewerkschaft bei solchem Mismanagement nicht mehr viel dagegen setzen (siehe Berliner S-Bahn). Was mir allerdings auch seltsam erscheint ist die Tatsache, daß angeblich nur langjährige Mitarbeiter entlassen werden. Da sollte die Gewerkschaft noch mal genau hinschauen, das wäre schon der Skandal schlecht hin! Ich hoffe für alle Betroffenen eine Wendung zum Guten und das sie die entsprechende Unterstüzung erhalten!
Von wegen langjährige Mitarbeiter werden gekündigt - es gibt eine Klausel zur Sozialauswahl, die es dem AG ermöglicht, die Sozialpunkte auszuschalten und in seiner Sicht notwendige MA (die eigentlich weniger Punkte hätten als andere) zu retten. Damit ist auch ein BR mehr oder weniger ausgeschaltet und Seilschaften sind wieder Gold wert. Denn damit werden nicht nur gute und zur Gesundung des Unternehmens notwendige (Teil-Zitate:) "Leistungsträger" mit besonderen Kenntnissen und Fähigkeiten "innerhalb einer ausgewogenen Personalstruktur" erhalten, sondern auch beim AL besonders beliebte MA bevorzugt - weit weg von deren Befähigung und Arbeitsleistung (Je nach Ehrlichkeit und Sprachgewandheit der jeweiligen Führungskraft).
Ich wünsche beileibe niemandem eine Kündigung, aber ich finde es auch sehr befremdlich, wieviele "Indianer" gehen mussten. Von Führungskräften, die in die Transfergesellschaft wechseln sollen oder gar ganz den Hut nehmen müssen, hat man kaum etwas gehört. Viele Menschen, die heiße Luft produzieren, und immer weniger Leute da, die daraus Produktivität, Umsatz und vielleicht sogar Gewinn erzielen können. Auch hier fehlt mir persönlich die Sozialauswahl.
Wenn dann auch in Sachen Entschlackung der Ämter-artigen Hierarchie & Bürokratie und Verschlankung von Prozessen und Workflows immer noch nichts passiert seh ich schwarz für unsere Quelle.
.....solche Dummbatzen und Ewigrumnörgeler wie DU davon profitieren!
Das können nur Worte eines Betriebsrat sein, der Sich bei seiner Unfähigkeit angesprochen fühlt.
Diese Betriebsräte sollten lieber Angeln gehen, aber wahrscheinlich sind sie zu dumm einen Fisch zu fangen.
Und so etwas vertritt unsere Interessen, ...... meine Quelle.
@Nasowas:
Sag ich doch, ein Ewigrumnörgeler.
Und nein, ich bin nicht im BR aber in der Gewerkschaft, und nebenbei: Angeln finde ich langweilig, versuche es doch mal mit konstruktiver Kritik, und ja, manchmal kriege ich schon das kotzen, wenn ich überlege für wen man sich alles einsetzen "darf", vielleicht sollte ich doch mal Angeln gehen..........
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